Beschäftigung muss kein Stundenprojekt sein. Viele Katzen profitieren stärker von mehreren kurzen, passenden Einheiten als von einer langen Runde, bei der die Konzentration längst weg ist.
Der Mini-Ablauf für ein Jagdspiel
- Anschleichen: Bewege die Angel wie eine Beute – mit Pausen, Richtungswechseln und gelegentlichem Verschwinden.
- Jagen: Lass die Katze sprinten oder lauern, aber vermeide wilde Sprünge auf rutschigem Boden.
- Fangen: Die Katze darf die „Beute“ regelmäßig erwischen. Dauerndes Entkommen frustriert.
- Abschluss: Beende die Einheit ruhig, zum Beispiel mit einem kleinen Teil der Futterration.
Starte mit fünf bis zehn Minuten und beobachte, was deine Katze mag. Manche möchten rennen, andere bevorzugen langsames Lauern. Räume Schnüre und Spielangeln danach sicher weg.
Auch Futter kann Beschäftigung sein: Ein einfacher Fummelnapf oder ein geeignetes Futterpuzzle fördert Suchverhalten. Beginne leicht, damit Erfolg entsteht, und nutze einen Teil der normalen Tagesration statt zusätzlicher Kalorien.
Noch mehr Katzenwissen?
Dieser Tipp stammt aus dem kommenden Felario-Praxisguide für einen entspannten Katzenalltag. Sobald das E-Book fertig ist, findest du es direkt hier bei Katzenwissen.
Fachlicher Hintergrund: International Cat Care – Puzzle Feeders und FelineVMA – Bedürfnisse von Wohnungskatzen.
